Zukunftsoffenheit und Digitalisierung in Europa

YouGov hat gerade mehr als 8.700 Menschen im Auftrag vom Handelsblatt Research Institute und TeamViewer befragt. Dabei geht es um die Einschätzung von Zukunftstechnologien und digitalen Megatrends in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Schweden, Spanien und Großbritannien. Dabei bewerteten übrigens die Arbeitnehmer aus Italien, Polen oder Spanien die digitalen Megatrends in ihrem Berufsumfeld mit dem höchsten Wert.


Spannend finden wir die Aufteilung in „Desk Worker“ also die Büroarbeiter und die „Deskless Workers“ (DL-Branche, Produktion, Logistik).


71 von 100 Menschen mit Bürotätigkeit sehen, dass digitale Kommunikationstechnologien und Kollaborationssoftware in Zukunft für ihren Beruf noch relevanter werden. Bei den Deskless Workers ist dies jeder Zweite (45 Prozent). Ähnlich in der Relation ist dieser Wert auch bei den Themenfeldern Security und Cloud-Computing.


Für Logistik und Produktion ergibt der Wert bei Cyber-Security 63 Prozent, Cloud-Computing 51 Prozent.



Mensch vs. Maschine

Wird es eine Effizienzsteigerung und Entlastung durch neue Technologien und KI geben? 65 Prozent der befragten Personen aus dem Management der Unternehmen erwarten, dass ihre Angestellten künftig von Routinearbeit entlastet werden können. Dies erwarten auch 26 Prozent der Arbeitnehmer. Hier geht es zum Studienüberblick.


Industrie und Transformationsprozesse

Bei der letzten Studie von Forsa und Relayr in 2021 zur Digitalisierung der deutschen Industrie und dem Titel „Industrial IoT in Deutschland: Transformation und Technologieeinsatz bei industriellen Unternehmen aus Entscheiderperspektive“ ergab sich bei der Befragung folgendes: IoT, Künstliche Intelligenz und die Supply Chain wurden betrachtet und die Entscheider zu den Herausforderungen im digitalen Transformationsprozess befragt. Der „Mangel an Mitarbeitern mit digitalem Fachwissen“ (63 Prozent), „veraltete/unpassende Datenarchitektur“ (60 Prozent), „notwendige strategische Investitionen“ (59 Prozent) werden hier von den Entscheidern am häufigsten genannt. Bei den Unternehmen sind 27 Prozent in der „Phase der Maßnahmenplanung“. In der „Phase der Erprobung, des praktischen Ausprobierens von Maßnahmen und Überprüfen der Wirksamkeit“ befinden sich 34 Prozent.


Wenn wir allerdings beim Blick auf die eigene Branche sind, lohnt es sich gewiss auch in die neue Podcastreihe der Verkehrsrundschau zu hören. Dort erfahren wir aktuell etwas über die 5 ungelösten Probleme von Transport und Logistik.

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