World Backup Day 2021: Ein bisschen Frühjahrsputz oder mehr?


„No Backup – no Mitleid!“ so knallhart urteilte 2020 der Cybersicherheitsrat Deutschland. Und wieder ist es soweit und wir begehen den weltweiten Backup Tag. Im Spagat zwischen dem schlechten Gewissen und der Gewissheit: ich muss da was tun, bewegen sich nicht nur viele private Anwender sondern auch Firmen.


„Der World Backup Day 2021‘ sollte als Gelegenheit gesehen werden, sich Gedanken über die eigene Datensicherungsstrategie zu machen. Nicht nur der Beutezug von Emotet, dem zumindest in 2020 bekanntesten Erpressungstrojaner hat die Diskussion um Datenstrategien befeuert. Wie die Computerwoche im März zurecht titelte: Der König der Schadsoftware ist tot, es lebe….


Beim Großbrand bei OVH, einem der größten Cloudanbieter in Europa, bei dem über 3,6 Millionen Websites vom Netz verschwanden und - so keine Redundanz organisiert wurde - die Daten teilweise unwiederbringlich verloren gingen, haben viele fassungslos auf die Meldung geschaut. Danach ist mehr denn je eine Diskussion über Datenstrategien entstanden, nicht nur bei Carrypicker intern, sondern auch im externen Dialog. DSGVO, europäische Strategien wie GAIA -X, Einsatz der Künstlichen Intelligenz, Qualitätssiegel und Zertifikate, all diese Themen verlangen unsere Aufmerksamkeit, zu Recht.


Also: so unsere Bitte an die Leser - Beginnen wir zuerst beim privaten Frühjahrsputz und achten darauf, wie wir die Unternehmenssysteme und kritische Infrastrukturen bestmöglich monitoren und Daten über Hybridsysteme sichern.


Weitere Informationslinks auch zum Thema KI Website des BSI

Lage der ITSicherheit in Deutschland

Allianz für Cybersicherheit

Hier findet am 23. April 2021 der Cyber Sicherheits Web Talk statt.


Fakt ist: ohne Hybrid Strategien und Weitsicht in Kombination mit pflichtbewussten Backup Routinen geht gar nichts mehr. Das hätte uns sicher auch unsere KI geflüstert. Beim Drücken auf die Einsen und Nullen brauchen wir halt am Ende des Tages immer noch unsere Server plus Originalmaschine „Köpfchen“. Und die zielgerichtete Vernetzung der Experten auf deutscher und europäischer Ebene wird wichtiger denn je sein.

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