Wieviel KI steckt im Standort Deutschland?




Praktisch gefragt: was machen eigentlich die vielen schlauen Köpfe aus den zahlreichen Startups und Firmen, die der derzeit forschen und neue Business Cases entwickeln? Am 11. August fand wieder ein Fachaustausch im Rahmen der begleitenden Forschung beim mFund (BMVI) als digitale Veranstaltung statt. 110 Teilnehmer aus den verschiedenen Branchen, Wissenschaftler und Vertreter von staatlichen Organisationen, Hochschulen sowie Institutionen wie dem DLR, Fraunhofer Institut, dem KIT u.v.m.  zeigten, dass das Thema KI nicht nur im stillen Entwicklerkämmerlein gedeiht, sondern dass wir im fachlichen Austausch zielführende Anregungen bekommen , Ideen weiterentwickeln und die Datenlage für  die fundierten KI-Systeme immer besser verstehen.


Andreas Karanas, Geschäftsführer von Carrypicker und Dr. Michael Mederer, Geschäftsführer der m2hycon GmbH und verantwortlich für die mathematische Modellierung im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojekts, erläuterten bei der Online Konferenz den aktuellen Stand der Forschung bei Carrypicker und beantworteten Fragen zu den Herausforderungen von Algorithmen und  Transformationsprozessen in der Logistik- und Speditionsbranche. Dr. Mederer verwies neben den vielfältigen Einflüssen bei der Datenlage auf die Besonderheiten von KI-Systemen im B2B-Prozess, welche gänzlich andere Voraussetzungen und Effekte mit sich bringen als es im klassischen B2C-Bereich der Fall ist. Andreas Karanas erläuterte die Anforderungen zahlreicher großer Unternehmen im Handelsumfeld für gelungene Transformationsabläufe in der Zusammenarbeit mit Carrypicker. Er verwies auch auf die Chancen für Innovationen und Forschung auf höchstem Niveau durch gezielte Förderprogramme seitens der Bundesregierung.  


Im anschließenden Dialog stellten sich weitere neue mFund Förderprojekte vor, einen ausführlichen Einblick in die Praxis des automatischen Zustandsmonitorings von Autobahnen mit KI und der Künstlichen Intelligenz für die Verkehrssicherheitsarbeit gaben die Vertreter der Projekte ARC-D und der Palaimon GmbH.


Eines ist klar, KI benötigt valide Daten, die in die Systeme einfließen, dies betrifft Routenplanung, Verkehrssysteme, Wetterprognosen, Qualitätskontrollen im produzierenden Gewerbe oder Analysen wie zB im Gesundheitsbereich. Laut Bitkom Research geben laut aktueller Umfrage unter 503 Unternehmen ab 50 Mitarbeitern 34 Prozent an, aktuell KI einzusetzen, den Einsatz zu planen oder zumindest darüber zu diskutieren. Zunehmende bedeutsam ist hier das sogenannte maschinelle Lernen. (KI-Systeme werden nicht lediglich programmiert, sondern auch mit geeigneten Daten trainiert). Die in den Trainingsdaten erkannten Muster und Informationen können die Systeme nach Abschluss des Trainingsprozesses auf bisher unbekannte Datenbestände übertragen. Der Bedarf an solchen Trainingsdaten wird in den kommenden Jahren stark zunehmen. Fast alle Unternehmen -im konkreten Fall 94 Prozent-, die sich mit KI auseinandersetzen, gehen davon aus, dass der Bedarf an Trainingsdaten signifikant steigen wird.


Mehr zur KI-Strategie der Bundesregierung unter: www.ki-strategie-deutschland.de/home.html


Infos zum mFund und Begleitforschung zur Mobilität 4.0: hier


Termin vormerken: Carrypicker ist am 29. September mit dabei beim Innovationssymposium KI 2020 in Berlin.


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