Warum LKW im Güterverkehr auch in Zukunft konkurrenzlos bleiben


2018 lag der Anteil der LKW im Güterverkehr bei rund 72 Prozent – damit bleibt der Lastkraftwagen das am stärksten genutzte Güterverkehrsmittel in Deutschland. Bis 2022 soll der Anteil laut Prognosen weiter steigen.[1] Dass hierzulande weiterhin der Güterverkehr größtenteils auf der Straße stattfinden wird, belegen auch die Investitionen des Bundes in Verkehrswege: Bundesfernstraßen erhalten mit rund acht Milliarden Euro den höchsten Betrag, gefolgt von Eisenbahnen und den Bundeswasserstraßen.[2]

Flexibel, zuverlässig, schnell: Die Erfolgsstory des Straßengüterverkehrs

Diese Entwicklung des sogenannten Modal Split, also die Berechnung der Anteile verschiedener Verkehrsarten zugunsten des LKW-Güterverkehrs lässt sich erst seit den 1950er Jahren beobachten. 1950 lag der Lkw-Anteil noch bei 20,3 Prozent, die meisten Güter wurden mit der Bahn transportiert. Betrachtet man die Tonnenkilometer (die Fahrleistung des Güterverkehrs multipliziert mit den beförderten Tonnen) von damals bis heute, wird der Unterschied ebenfalls deutlich: 1955 waren es ungefähr 25 Mrd. Tonnenkilometer, 1990 bereits 170 Mrd. tkm und im Jahr 2018 rund 500 Mrd. tkm.

Gründe für diesen „Modal Shift“: Insbesondere der Wandel der Güterstruktur vom Massengut zu hochwertigen Stückgütern sowie ein größerer Bedarf an Flexibilität, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit der Industrie, des Handels und der privaten Haushalte sind dafür verantwortlich. Auch die Kleinteiligkeit von Sendungen mit relativ geringen Gewichten und die wachsenden Transportentfernungen spielen hierbei eine große Rolle - daher das große Wachstum der in Tonnenkilometer gemessenen Zahlen.[3]

Die Digitalisierung verstärkt die Kernvorteile 

Mit einem digitalen System - wie Carrypicker es anbietet - werden die Flexibilität, die Zuverlässigkeit und die Schnelligkeit im Gegensatz zur manuellen Verwaltung noch um ein Vielfaches erhöht, sodass weder der Schienen- noch der Schiffsverkehr mithalten können. Vollständig digitalisierte Geschäftsprozesse fördern die Transparenz und machen jeden Schritt nachvollziehbar. Dadurch können Mängel oder Defizite schnell erkannt und optimiert werden. 

Fazit: Die heutigen digitalen Mittel und die enormen Datensätze von einer künstlichen Intelligenz verwalten zu lassen, steigern die Effizienz, machen den Straßengüterverkehr zukunftssicher und vor allem: Ressourcenschonender und nachhaltiger. 


[1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/12195/umfrage/anteil-der-lkw-am-gueterverkehr-in-deutschland/

[2] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/151923/umfrage/investitionen-des-bundes-in-verkehrswege/

[3] https://www.zf-zukunftsstudie.de/site/zukunftsstudie/media/zukunftsstudie/downloads_4/ZF-Zukunftsstudie-2012-Kapitel-A.pdf


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