Von Brummifahrern und Datensammlern

Der Internationale Männertag wird jährlich am 19. November gefeiert. Es gibt wie immer bei solchen Jahrestagen, die ja immer eine Würdigung darstellen, jede Menge Mythen und „Fakten“. Was wir gefunden haben, war teilweise sehr unterhaltsam.

Beispiele gefällig? Im Tagesdurchschnitt geben sowohl Frauen als auch Männer demnach circa 16.000 Wörter von sich. Patt. Umfragen ergeben außerdem, dass Männer mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben und zufriedener mit dem sind, was sie geschenkt bekommen. Aber: Männer sehen weniger Farben? Während Frauen vielleicht fünf unterschiedliche Töne eines Grüns sehen, sollen Männer wohl nur die Hauptfarbe oder eben ganz andere Töne sehen. Der Grund dafür liegt in den X-Chromosomen. Das lassen wir doch gleich mal die KI Engine gegenchecken.😊

Was nun auf jeden Fall ein Fakt ist: manche Berufe sind eher klassische Männerberufe. Die Transportbranche ist da recht typisch. So gab es zum Zeitpunkt 1. Januar 2020 rund 22,5 Millionen Fahrerlaubnisse für Lastkraftwagen.

Im Jahr 2019 waren übrigens rund 604.000 Menschen im Bereich Spedition und Logistik beschäftigt.

Der Frauenanteil liegt hier nach der Statistik der BFA bei knapp 2 Prozent.

Was brachte die Redaktionsrecherche zum Beruf Datenanalyst und IT-Fachkräften?

Zuerst einmal die interessante Nachricht: Hamburg ist IT-Hochburg.

Im Zeitalter der Digitalisierung drehen sich naturgemäß immer mehr Jobs um die IT. So kommen bundesweit auf 100.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2.600 IT-Experten. Tendenz: steigend. Hamburg ist übrigens das Bundesland mit der größten Dichte an IT-Spezialisten. 4,2 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten als Informatiker oder in anderen ITK-Berufen, das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und entspricht 4.200 IT-Jobs pro 100.000 Beschäftigte. Dahinter liegen Berlin und Hessen. Und egal ob man nun dem Klischee entspricht oder nicht: hier geht es dann wohl eher um die Frage: welcher Arbeitsstyp bin ich.

Und einen Gedankensprung weiter sind wir gleich beim liebsten Technikspielzeug angelangt bzw. der Frage: die Maschine oder der Mensch. Der Frage 1 widmen wir uns noch einmal kurz vor Weihnachten im Dezember, Frage 2 müsste konkretisiert werden. Zum Beispiel bei der Jobsuche, auch hier geht es zunehmend um die Frage: Wer tritt miteinander in den Dialog? So werden automatisierte Auswahlverfahren, Chat-Bots oder die intelligente Vorhersage des eigenen Mitarbeiterbedarfs bei der Jobsuche immer häufiger eingesetzt. Die Online-Jobplattform StepStone und der Bundesverband der Personalmanager wollte bei einer Befragung von 12.800 Personen (darunter 2.600 Personalmanager) wissen, welche digitalen Prozesse Bewerber bevorzugen und was Menschen bei der Jobsuche strikt ablehnen. Kandidaten haben eine klare Meinung dazu, wie digital ein Bewerbungsprozess ablaufen sollte. Fast zwei Drittel sind der Ansicht, der Bewerbungsprozess sollte bis zum Vorstellungsgespräch digital ablaufen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wollen sie mit einem Menschen interagieren. In dem Punkt waren sich die Befragten in der Studie einig: Geht es darum, den potenziellen neuen Arbeitgeber näher kennenzulernen, ist unbedingt der persönliche Kontakt gefragt. 63 Prozent wollen ab dem ersten Kennenlerngespräch mit Menschen agieren und von Menschen bewertet werden. Nur sieben Prozent können sich vorstellen, durch digitale Tools beurteilt zu werden. Eine Analyse von Stimme und Mimik während eines Job-Interviews lehnen Bewerber mit 62 Prozent mehrheitlich ab.

Was den typischen Arbeitsalltag in Logistik und Spedition ausmacht, das werden wir demnächst in unserer Carrypicker-Reportage vorstellen. Bei den Freitagsfragen kommen unsere IT-Entwickler zu Wort.

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