Klimaeffekte der Digitalisierung

Die CO2-Emissionen in Deutschland können durch gezielten und beschleunigten Einsatz digitaler Lösungen in den kommenden zehn Jahren verringert werden – und dies um bis zu 151 Megatonnen CO2. Der Wert entspricht etwa einem Fünftel der derzeitigen Werte bei den CO2-Emissionen. Unter Berücksichtigung des durch digitale Infrastrukturen oder Hardware erzeugten CO2-Ausstoßes beträgt die durch Digitalisierung erreichbare CO2-Einsparung 129 Megatonnen (Nettowert). In den kommenden zehn Jahren lautet das Ziel: Deutschland muss 262 Megatonnen CO2 einsparen

Die im Auftrag vom Bitkom erstellte Studie „Klimaeffekte der Digitalisierung“ wurde durch Accenture durchgeführt. Der Bereich Mobilität wird wie folgt eingeschätzt: Bedeutender Hebel ist hier zum einen eine intelligente Verkehrssteuerung, bei der etwa Sensoren an der Straße oder GPS-Systeme in Autos Daten liefern, mit denen Ampeln geschaltet, Verkehrsströme umgeleitet oder öffentliche Transportmittel gestärkt werden können. Zum anderen liegen große Potenziale in einer smarten Logistik, die Leerfahrten vermeidet und Frachtrouten optimiert. Bis zu 28 Megatonnen CO2 bei einer beschleunigten Digitalisierung und 17 Megatonnen CO2 bei einer moderaten Digitalisierung lassen sich bis 2030 in diesem Bereich einsparen.


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Übrigens: am 27. März findet um 20.30 Uhr die Earth Hour statt.