KI bis 2030: Vorher – Nachher, von Index zu Index, Supply Chain als Gesetz

Manchmal lohnt der Vorher-Nachher-Vergleich. So listet die 2018er Studie von PricewaterhouseCoopers auf: „Bis zum Jahr 2030 dürfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) allein aufgrund KI-basierter Innovationen um 11,3 Prozent steigen. Das entspricht einer Summe von rund 430 Milliarden Euro.“ Das wäre der globale Ansatz.



Infos unter pwc.de.




Knapp drei Jahre später. Nähern wir uns diesem Wert? Und hat sich im Logistikbereich etwas Wesentliches getan? Die Antwort liegt wie immer zwischen Theorie und Praxis.

Laut der 2020er Studie „Digitalisierungsindex 2020/21 Mittelstand“ wurde für den Bereich Logistik festgestellt, dass das Transport- und Logistikwesen seinen Digitalisierungsgrad um fünf auf 66 Indexpunkte erhöht hat. Weitere Infos dazu.

Diese Erhebungen geben eine erste Orientierung, können aber weder die Dynamik im Transportmarkt noch den Unterschied zwischen dem LKW-Teilladungsmarkt und Lkw-Komplettladung abbilden. Hier werden wir uns also in den kommenden Monaten in den Fachgremien umschauen und unsere Erfahrungen einfließen lassen.

Eines scheint sicher: Neue Gesetzgebungen werden Impulse geben. Beispiel gefällig? Die Bundesregierung plant ein Lieferkettengesetz, das 2023 in Kraft treten soll. Das Fachmedium Logistik heute hat übrigens nachgefragt, ob ein Gesetz dafür geeignet ist, um Supply Chains fairer und nachhaltiger zu machen. Umfrage zum Mitmachen unter logistik-heute.de.


Viele dieser Fragen werden übrigens auf der transport logistic im Mai 2021 (diesmal nicht in München sondern online) in der Konferenz diskutiert werden. Carrypicker ist natürlich mit dabei.


Was wir jetzt schon sagen können: Der Informationsaustausch in der Supply Chain war bisher eine permanente Schwachstelle. Ändern wir aber: bei Carrypicker kommunizieren die Systeme der Prozessteilnehmer autonom miteinander und sie greifen in Echtzeit auf dieselben Daten zu.


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