HR klingt jetzt anders als gewohnt

Im Gespräch mit Miriam Luza, Head of People and Culture bei Carrypicker


Miriam, wofür steht eigentlich der Bereich People and Culture und was begeistert Dich daran?

Miriam: Mein Herz schlägt jedes Mal höher, sobald ich "People & Culture" anstelle von "HR" lese oder höre. Klassische HR-Arbeit ist natürlich super wichtig und ohne HR funktioniert eine Unternehmung nicht - so viel ist klar. Aber es gehört eben noch so viel mehr dazu. Es geht z.B. nicht nur darum, gute Talente zu finden, sondern diese vor allem an das Unternehmen zu binden. Wenn man den Talenten eine sinnvolle Perspektive schafft, mit ausreichend Freiraum, Weiterentwicklungsmöglichkeiten und das Ganze in einer wertschätzenden sowie motivierenden Umgebung, dann hat man den Grundstein für eine gute und lange Mitarbeiterbindung geschaffen. Mitarbeiter sind immer der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens und daher ist der Fokus auf das gesamte Team und deren Wohlbefinden so immens wichtig. Meine Mission bei Carrypicker ist es, eine offene, wertschätzende und motivierende Arbeitsumgebung zu schaffen, welche Talente nicht nur anzieht, sondern auch langfristig an Carrypicker bindet. Demnächst gibt es dazu viele Neuigkeiten und ich werde verraten, welche ToDos für Feelgood Managerin Juna anstehen. (Anmerkung: Juna ist der Mischlingshund von Miriam, der sie stets begleitet.)


Ok, dann mal weiter gefragt. Dein Berufswunsch mit zehn Jahren war: Miriam: Ich bin in einem 500-Seelen Dorf groß geworden und habe früh mit dem Reiten angefangen. Als zehnjähriges Mädchen wollte ich also einen eigenen Reiterhof aufmachen. Aus diesem Berufswunsch ist offensichtlich nichts geworden, aber ab und an nehme ich mir die Zeit, um mich mal wieder aufs Pferd zu schwingen.


Diese Berufe haben die größten Zukunftschancen: Miriam: Im Zeichen der Digitalisierung haben vor allem Berufe in dem IT-Bereich sowie Berufe, die digitale Skills erfordern, große Zukunftschancen. Der Arbeitsmarkt wird sich in den nächsten Jahren weiterhin schnell wandeln und somit wird stetiges Lernen und vor allem Flexibilität/Offenheit gegenüber neuen Berufsfeldern wichtiger denn je sein. Darüber hinaus werden natürlich auch Berufe im Bereich der Pflege weiterhin sehr gefragt sein.


Diese Stellen/Berufsbilder sind bei Carrypicker zu besetzen: Miriam: Wir wachsen stark und freuen uns über neue Kollegen im Bereich Data Science, Softwareentwicklung und Vertrieb. Letztlich sind aber auch Initiativbewerbungen aus Logistik und Handel gern gesehen, da wir viele Industriekunden betreuen. Also ran an www.carrypicker.com/jobs


Deine Lieblingstechnologie lautet:

Miriam: Tools für die interne Unternehmens-Kommunikation, wie z.B. COYO zählen dazu. Vor allem in der aktuellen Home-Office Situation und der sich dadurch langfristig ändernden Arbeitswelt ist interne Kommunikation wichtiger denn je. Mit interner Kommunikation bildet COYO nicht etwa nur die „Chat-Funktion“ für die Teammitglieder untereinander ab, sondern ein „Social-Intranet“ sowie eine Mitarbeiter-App für das gesamte Unternehmen. Wichtig ist dabei, dass man dieses Tool auch richtig nutzt, denn es sollte bei der internen Kommunikation nicht nur um einen einseitigen Informationsfluss (vom Management an das Team) gehen, sondern auch darum, eine Plattform für die „Employee Communication“ zu schaffen, auf der jeder Mitarbeiter ganz offen seine Gedanken teilen, Fragen stellen, Feedback geben und auf Themen reagieren kann, die von anderen geteilt wurden.


Das hat mich an Carrypicker fasziniert:

Miriam: Bei Carrypicker hat mich vor allem der Aspekt der Nachhaltigkeit angesprochen. Es begeistert mich, wenn eine Geschäftsidee, wie die von Carrypicker, nicht nur clever, sondern gleichzeitig auch noch nachhaltig ist und ich dort auf Kollegen treffen werde, die das gleiche Verständnis haben. Aber um ganz ehrlich zu sein: Am meisten hat mich tatsächlich die Art und Weise, wie Andreas über seine Vision von Carrypicker gesprochen hat, fasziniert. Das war so lebendig, greifbar, echt und voller Überzeugung. Außerdem hat es mich total begeistert, dass die Geschäftsführung bereits an so früher Stelle in den Bereich People & Culture investiert. Das spiegelt den Fokus auf die Mitarbeiter wider und da genau dies der Kern meiner Tätigkeit als Head of People & Culture ist, war ich spätestens nach dieser Erkenntnis überzeugt, dass ich ein Teil von Carrypicker werden und gemeinsam mit Andreas eine ganz besondere, offene, wertschätzende und motivierende Kultur schaffen möchte.


Was ist das Schwerste bei der Mitarbeitermotivation: Miriam: Die Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens und daher sind motivierte Mitarbeiter so immens wichtig. Im Idealfall findet man Mitarbeiter, die intrinsisch motiviert sind, denn intrinsische Motivation fördert Kreativität und das „Out-of-the-box-thinking“. Die Basis ist natürlich ein offenes und wertschätzendes Arbeitsumfeld, das Raum für die Entfaltung eigener Ideen und für die individuelle Weiterentwicklung bietet. Wenn es einem Unternehmen gelingt, auf dieser Basis aufzubauen und stets offen und transparent über die Unternehmensziele zu sprechen sowie die Visionen und Werte des Unternehmens zu leben und in die Teams zu tragen, dann sollten Mitarbeiter, die primär intrinsisch motiviert sind, daraus den nötigen Antrieb generieren können.


Agiles Arbeiten bedeutet ... Miriam: Agiles Arbeiten bedeutet für mich nicht nur, dass man mit agilen Tools oder nach agilen Methoden arbeitet, sondern vor allem, dass das „Mindset“ auf Agilität gepolt ist. Dazu gehört für mich die Offenheit für Veränderungen, die Offenheit gegenüber dem kollaborativem Arbeiten und der Mut für eigene kreative und gerne auch mal verrückte Ideen einzustehen. Mit einem agilen „Mindset“ ist man außerdem sehr flexibel und kann sich ständig an neue Gegebenheiten anpassen, stellt sich regelmäßig neuen Herausforderungen und lernt aus all diesen Erfahrungen. Menschen mit dieser Art von Denkweise haben oftmals mehr Vertrauen in sich selbst und entwickeln sich dadurch stetig weiter.


Mehr demnächst in den Interviews zu den Berufen der Zukunft.


Zu den Job-Vakanzen von Carrypicker geht's hier.


Miriam bei LinkedIn.



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