Do you speak AI?



Die letzte Woche sprach nahezu täglich KI und zwar in Berlin. Auf Einladung der Kommission Künstliche Intelligenz war Andreas Karanas neben weiteren Experten am 28.9. im Bundestag dabei, als deren Mitglieder nach zweijähriger Arbeit ihren Abschlussbericht vorstellten. Dem Gremium gehören 19 Abgeordnete und 19 Sachverständige an. Generell wird der Einsatz von KI als positiv betrachtet, ein menschenzentrierter Einsatz steht bei allen Diskussionsfeldern klar im Mittelpunkt. Kein simples Unterfangen, die Aufgabenfelder und Einsatzgebiete sind komplex. Beim Thema Straßenverkehr lag der Fokus der Debatte auf der potenziellen Nutzung des autonomen und vernetzten Fahrens, der Anwendung von Sensorik sowie der höheren Effizienz im Logistikbereich durch KI. Es zeigt sich schon jetzt deutlich, dass intelligente KI-Systeme nicht nur effizienzsteigernd wirken, sondern einen Beitrag zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes leisten. Generell sind Fragen zur Datenlage das A+O, denn nicht nur beim Thema Mobilität wird es darum gehen, die Intermodalität zu verbessern, dafür sind die freie Verfügbarkeit und der standardisierte Austausch von Daten eine wesentliche Grundlage. Wie man sich der Datenfrage nähert, zeigte anschaulich das breite Spektrum der Experten beim Innovationssymposium KI in Berlin, die Keynote hielt Pia Karges, Abteilungsleiterin „Digitale Gesellschaft, Informationstechnik“ beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.


Bei  der hochkarätigen Expertenrunde und Teilnehmern aus Ministerien sowie Forschungsinstituten wie dem Fraunhofer Institut Analyse- und Informationssysteme IAIS, dem DLR, dem RKI, dem Forschungsinstitut  Cyberdefense an der Universität der Bundeswehr München und den Experten aus den forschenden Unternehmen ging es in der Diskussion unter anderem darum, zu klären, welche Vernetzungsstrategien sinnvoll und nötig sind. Welche Plattformen und Algorithmen sind überhaupt erforderlich um Daten tatsächlich smart zu machen? Die Vertreter vom Adaptive Reflective Teams vom Fraunhofer IAIS verwiesen darauf, dass wir mehr denn je darauf achten müssen, dass Menschen, die mit KI-Systemen arbeiten, einschätzen können, inwieweit den Systemen vertraut werden kann. Prof.  Dr. Kristian Kersting vom Department of Computer Science, Artificial Intelligence and Machine Learning  an der Technischen Universität Darmstadt stellte die Frage, ob wir mittlerweile nicht schon bei der 3. Welle der KI angekommen sind und ob man das neue Wissen in der Informatik nicht generell unter dem Begriff der KI zusammenfassen sollte.

Prof. Dr. Kristian Kersting und Andreas Karanas


Carrypicker wurde zu zahlreichen Entwicklungen und Trends befragt. Unter anderem steht für viele Akteure die Frage im Raum, ob die derzeitigen Programme der Bundesregierung für die Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland ausreichen und was wir letztlich für die Umsetzung der nationalen KI-strategie brauchen. Das ausführliche Interview mit Andreas Karanas beim Innovationssymposium und das gemeinsame Experteninterview zur Eröffnung des Symposiums mit MdB Thomas Jarzombek, Beauftragter BMWi für Digitale Wirtschaft und Start-ups sowie Koordinator für Luft- und Raumfahrt, werden wir in Kürze vorstellen.


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